Sport fördert die Gesundheit, hält unseren Körper fit und macht Spass. Neben einem guten und starken Herz-Kreislauf-System verhilft Ihnen Sport zu einer gesunden Körperhaltung, einer gleichmäßig verteilten und kräftigen Körpermuskulatur sowie zu einem ausgeglichen Hormonhaushalt, was sich letztlich positiv auf Ihre Stimmung und Belastbarkeit auswirkt. Doch immer wieder geht der Spass durch Problem wie Seitenstechen oder Muskelkater während bzw. nach dem Sport verloren. Häufig sind die Beschwerden Folge eines falschen oder zu harten Trainings. Wie man Sportverletzung vorbeugt und was man im Falle eines Falles tun kann, erfahren Sie in den folgenden Tipps zum Vorbeugen von Sportverletzungen
Muskelkater
Der Muskelkater wird auch heute immer noch, als positives Zeichen für ein ordentliches und effektives Training gesehen. Dies war und ist jedoch falsch! Muskelkater tritt zumeist nach ungewohnten und neuen Belastungen auf und man merkt ihn erst einige Stunden nach Trainingsende. Verursacht wird der Muskelkater durch feinste Mikrorisse in der Muskulatur. Diese feinen Muskelrisse können mehrere Tage anhalten und können die Bewegungsfreiheit einschränken. Nach 2-3 Wochen Training sollte sich die Muskulatur an die Belastung gewöhnt haben und der Muskelkater sollte der Vergangenheit angehören.
Zur Schmerzlinderung und zur schnelleren Genesung hilft vor allem Wärme, egal ob Wärmesalben, Bäder oder warme Kompressen. Massagen, Stretching oder hartes Training sollten dagegen unbedingt vermieden werden.
Muskelkrämpfe
Muskelkrämpfe entstehen bei langen ausdauernden Belastungen durch einen Mangel an Flüssigkeit und Mineralstoffen. Trinken Sie daher bereits vor und während des Trainings ausreichend Mineralwasser oder kohlenhydratreiche Schorlen um den schmerzhaften Muskelkrämpfen vorzubeugen. Werden Sie bereits von Krämpfen geplagt, dehnen Sie die betroffene Muskulatur langsam und massieren Sie die Muskeln vorsichtig.
Seitenstechen
Häufigstes Problem, gerade bei Ausdauersportarten, ist das unangenehme Seitenstechen. Es entsteht durch eine falsche bzw. unregelmäßige Atmung. Dabei wird das Zwerchfell zu wenig mit Sauerstoff versorgt und es kommt zu einem stechenden Schmerz. Tritt dieser Fall ein, gilt es das Tempo zu verringern und die Atmung zu kontrollieren. Eine Faustregel dabei ist, dass das Ausatmen immer doppelt so lange dauern sollte wie das Einatmen. Nur eine komplett entleerte Lunge, kann genügend neuen Sauerstoff aufnehmen.
Atmen Sie 3 (2) Sekunden lang ein und 6 (4) Sekunden lang aus. Achten Sie dabei auf eine Bauchatmung, bei der das Zwerchfell angehoben und gesenkt wird.
Wenn Sie vom Beginn des Trainings an, auf die richtige und gleichmäßige Atmung achten, werden Sie keine Probleme mehr mit Seitenstechen bekommen.
Auch kann ein voller Magen oder blähende Nahrung ein Grund für das unangenehme Seitenstechen sein. Achten Sie deshalb darauf, nicht unmittelbar vor dem Training zu essen.
Um Sportverletzungen vorzubeugen ist es wichtig sich entsprechend aufzuwärmen und den Körper langsam auf Betriebstemperatur zu bringen. Durch langsames Gehen auf Ihrem Laufband wird Ihr Körper ideal auf die kommende Belastung vorbereitet. Dadurch vermeiden Sie nicht nur lästige und teilweise schmerzhafte Verletzungen, sondern erzielen auch bessere Leistungen und kommen so schneller an Ihr Trainingsziel.
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