Was Sie über Vibrationstrainer wissen sollten:
Beim Vibrationstraining werden gezielte Impulse in den Körper geschickt, die zu Muskelreflexen führen, was zu einer Stimulation der Muskulatur und damit Kräftigung führt. Da die Muskeln bis zu 50mal pro Sekunde kontrahieren kann ein gelenkschonendes Kraft- und Koordinationstraining mit minimalem Zeitaufwand durchgeführt werden. Mit Vibrationstraining werden rund 95% der gesamten Muskulatur angesprochen, während konventionelles Krafttraining lediglich 40-60% der Muskeln erreicht.
Art der Vibration:
Achten Sie beim Kauf eines Vibrationgerätes immer auf eine rein vertikale Vibration. Horizontale Vibration wie Sie bei vielen billigen Geräten erzeugt wird hat kaum einen Trainingseffekt und kann sogar gesundheitsschädlich sein. Es gibt auf dem Markt zwei vertikale Vibrationsarten; die wippende (linke und rechte Seite der Platte gehen abwechselnd nach oben und unten) und die rein vertikale Vibration (die gesamte Platte hebt und senkt sich). Der Pulse Trainer und Pulse Trainer Pro sind die weltweit einzigen Vibrationsgeräte, mit denen Sie beide Vibrationsarten in einem Gerät erzeugen können. Alle anderen Geräte verfügen nur über einen Vibrationsmodus.
Mehr über Vibrationsarten:
Einstellbarkeit der Amplitude
Für ein umfangreiches Training empfiehlt sich ein Gerät mit möglichst vielen Amplituden. Bei vielen Geräten kann nur mit einer festen Amplitude trainiert werden.
Der Pulse Trainer und Pulse Trainer Pro bieten Ihnen die Möglichkeit die Amplitude stufenlos in 0,2mm bzw. 0,5mm Schritten zu verstellen und ermöglichen somit eine gezieltere und genauere Trainingssteuerung.
Einstellbarkeit der Frequenz
Beim Einsatz im Profibereich werden normalerweise Frequenzen zwischen 15 und 30 Hz für wippende Geräte und zwischen 20 und 50Hz bei Geräten mit vertikaler Vibration verwendet. Eine Steuerung der Belastung über die Frequenz ist ungemein wichtig um otpimale Ergebnisse je nach Trainingsziel zu erreichen. Die Frequenz des Pulse Trainer und des Pulse Trainer Pro sind in 1 Hz- Schritten beim wippenden und 5 Hz- Schritten beim vertikalen Vibrationsmodus von 15 – 50 Hz einstellbar.
Motorleistung:
Die Motorleistung muss stark genug sein um selbst bei hohem Körpergewicht eine gleich bleibende kräftige Vibration zu erzeugen. Es sollten dauerhaft mindestens 350 Watt Gesamtleistung erreicht werden. Ist der Motor zu schwach dringt die Vibration nicht weit genug in den Körper ein (bleibt am Knie hängen). Hochwertige Geräte verfügen über ein Vibrationskontrollsystem, dass die Vibration je nach Körpergewicht immer konstant hält. Die Modelle Pulse Trainer und Pulse Trainer Pro verfügen über ein Vibrationskontrollsystem (VCS)
Vibrationsbelastung:
Die Belastung des Körpers mit Vibration muss dosiert erfolgen. Zuwenig Vibration führt zu geringen Trainingserfolgen, zuviel kann dem Körper schaden. Bei vielen Geräten wird undosiert Vibration bis zu 20G in den Köper geschickt, was zu Schädigungen führen kann. Neben der stufenlosen Einstellbarkeit von Amplitude und Frequenz sind die Modelle Pulse Trainer und Pulse Trainer Pro auf eine max. Belastung von 4G und 8G geregelt.
Größe der Fußplatte:
Je größer die Fußplatte ist, desto bequemer und sicherer kann man darauf trainieren. Übungen wie z.B. der Liegestütz lassen sich bequemer und einfacher durchführen je breiter die Platte ist.
Außerdem sollte die Fußplatte aus einem rutschfesten Material bestehen.
Ergonomische Handgriffe
Um in allen Positionen einen sicheren Stand zu haben sollten das Gerät über einen großen ergonomischen Handgriff verfügen. Ein solcher Handgriff ermöglicht es Ihnen, sich jederzeit fest halten zu können und so Ihren Körper optimal ent- und belasten zu können.
einfache und übersichtliche Bedienbarkeit
Die Geräte sollten einfach und schnell zu bedienen sein. Zumeist verfügen die Geräte über einen Computer der durch einfachen Tastendruck gesteuert wird und dadurch die Parameter wie Frequenz, Amplitude und Trainingszeit eingestellt werden. Manche Modelle, wie beispielsweise der Pulse Trainer Pro verfügen über einen Touchscreen und können durch berühren der Oberfläche bedient werden.
Für Übungen bei denen man mit dem Oberkörper oder Armen auf die Platte geht, gibt es verschieden Möglichkeiten. Einige Gerät können direkt in der Mitte der Frontstütze bedient werden. Der Pulse Trainer und Pulse Trainer Pro verfügen dagegen über die innovative „delay start“ Funktion. Nach drücken der Starttaste wird der Beginn der Vibration um einige Sekunden verzögert, so dass man ausreichend Zeit hat in die korrekte Übungsposition zu gehen.
Stabilität des Gerätes:
Die Geräte sollten stabil und sicher stehen um zu gewährleisten, dass das Vibrationsgerät auch bei dynamischen Übungen nicht umkippt. Manche Geräte (z.B. der Pulse Trainer) haben einen ausziehbaren Stabilisator der bei Bedarf herausgezogen wird und dem Gerät so, trotz der praktischen Größe, die nötige Stabilität verleiht.
Verstellbarkeit der Füße
Die Füße des Gerätes sollten höhenverstellbar sein um Unebenheiten des Bodens ausgleichen zu können. Somit wird nicht nur ein sicherer Stand gewährleistet sondern auch die Geräuschbelastung reduziert.
Mobilität
Gerade wenn das Vibrationsgerät in den eigenen vier Wänden benutzt wird sollte man darauf achten, dass der Vibrationstrainer möglichst einfach und leicht zu transportieren ist. Am praktischsten sind hier natürlich integrierte Transportrollen.
Pulsmessung:
Spielt beim Vibrationstraining keine Rolle, da es sich um Krafttraining handelt und die Steuerung anders as beim Ausdauertraining nicht über die Herzfrequenz gesteuert wird.
Standort:
Vibration die nach oben wirkt, wirkt auch nach unten. Um starke Geräuschentwicklung zu vermeiden sollten Vibrationsgeräte auf einem schwingungsarmen Boden aufgestellt werden.